21.08.2019 07:39 |

Vorfall in Kanada

Grizzlybär zerrt schlafenden Mann aus Zelt - tot!

Während er in seinem Zelt am Ufer eines Flusses in Kanada schlief, ist ein 44-jähriger Tourist von einem Grizzlybären angefallen worden. Das Raubtier packte sein Opfer an Hals und Schulter und schleppte es in den Wald, wo es den Tod fand. Die Leiche des Franko-Kanadiers wurde am nächsten Tag aufgefunden.

Es sollte die Reise seines Lebens werden - es wurde jedoch tragischerweise der letzte Ausflug für Julien Gauthier. Er war mit einer Forscherin entlang des Flusses Mackenzie mit einem Kanu unterwegs, dort wollte sich der Komponist und Musiker von der Natur inspirieren lassen und Geräusche aufnehmen.

Touristen wurden zu ihrer Sicherheit aus Gebiet geflogen
Als die beiden etwas mehr als zwei Wochen unterwegs waren, passierte schließlich das Unfassbare: Während der Musiker schlief, wurde ein Grizzly auf ihn aufmerksam. Das Tier überraschte den Mann und zerrte ihn in die Wälder. Seine Begleiterin alarmierte noch eine Gruppe von Paddlern, die einen Notruf absetzten. Die Touristen wurden per Helikopter aus dem Gebiet geflogen und Einsatzkräfte begaben sich auf die Suche nach Gauthier. Einen Tag später hatte man traurige Gewissheit: Der Mann war von dem Bären getötet worden.

Die Polizei wollte die Identität des Toten zwar nicht bestätigen und verwies auf eine Obduktion, die noch durchgeführt werden müsse. Das Orchester in der Bretagne, in dem Gauthier tätig war, berichtete jedoch von dem tragischen Vorfall und würdigte den „großzügigen und talentierten“ Musiker in einem Facebook-Post.

Drei Tote nach Bärenattacken im vergangenen Jahr
In den Nordwest-Territorien Kanadas leben nach Schätzungen örtlicher Behörden 4000 bis 5000 Grizzlybären. Vergangenes Jahr wurden in Kanada drei Menschen durch Bären getötet. Ein Inuit-Jäger starb im August in Nunavut an der Hudson Bay durch einen Eisbären. Im November tötete ein Grizzlybär im Yukon-Territorium eine Frau und ihr zehn Monate altes Baby.

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