19.08.2019 13:04 |

Serie: Bienenwissen

Imkern: Mit alter Tradition die Umwelt schützen

Heimische Tierarten fördern und die Natur nachhaltig schützen - dafür steht die Arge Naturschutz. Gemeinsam mit einer Gruppe engagierter Imker setzt sie sich auch für den Schutz der Carnica-Biene ein. In dieser neuen „Krone“-Serie werden Experten Einblick in das Leben der fleißigen Honigproduzenten geben.

Wo kommt eigentlich Honig her? Was macht ein Imker? Ist Honig vegan? Und warum gibt es eigentlich eine Diskussion rund um die heimische Carnica-Biene?

In der neuen „Bienenwissen“-Serie in der „Kärntner Krone“ stellen sich Imker mit jahrzehntelanger Erfahrung und Naturschutz-Experten diesen und ähnlichen Fragen, um zu erklären, was die kleinen Tierchen für die Gesellschaft alles leisten.

Fast 34.000 Bienenvölker in Kärnten
In Kärnten gibt es aktuell immerhin 3315 Imker, die 33.959 Bienenvölker - also mehrere Millionen von Tieren - betreuen. In den vergangenen Jahren kommen auch immer mehr Frauen auf die Biene. Rund 480 Imkerinnen sind es mittlerweile. Organisiert sind die Bienenfreunde in Orts- und Bezirksvereinen oder auch in Zuchtverbänden.

Schutz der heimischen Carnica-Biene
Seit 2007 gilt das Bienenwirtschaftsgesetz in Kärnten mit klarem Schutz der heimischen Carnica-Biene. Für alle Imker, die mit der Buckfast-Biene, einer Hybrid-Züchtung, gearbeitet hatten, wurde eine Übergangsfrist erlassen. Bis dahin musste umgestellt werden. Gehalten haben sich an diese Artenschutz-Maßnahme aber nur wenige. Bis heute kämpft die Carnica gegen ihr „Todesurteil“, obwohl sich neun von zehn Bezirksverbänden erst im Februar erneut für die heimische Honigbiene und gegen die Kunstbiene ausgesprochen haben.

„Kärnten ist und bleibt Carnica-Schutzgebiet“, hieß es damals von Seiten des Agrarlandesrates Martin Gruber. Inwiefern das Gesetz aber auch vollstreckt werden soll, blieb vorerst offen.

Elisabeth Nachbar
Elisabeth Nachbar
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