16.08.2019 08:00 |

Bond war schon da

Kärntner Lesachtal: Endlos in den Bergen

James Bond war schon da. Doch den schwebenden Pool samt prächtiger Kulisse konnte 007 noch nicht genießen. Hier im naturbelassensten Tal Europas, dem Lesachtal.

Wollten Sie immer schon einmal direkt auf den Hochkopf zuschwimmen? Oder auf den Gamskofel, während Ihnen kristallklares und 30 Grad warmes mineralisches Wasser schmeichelt und bis zum Hals steht? Das können Sie im fast frei schwebenden Infinitypool, der neuen spektakulären Attraktion des Almwellnesshotels Tuffbad im Kärntner Lesachtal. Sie werden garantiert geschüttelt und nicht gerührt sein von diesem Anblick der Karnischen Bergwelt, der sich Ihnen während des Schwimmens bietet.

Geschüttelt? Gerührt?
Klingt bekannt. Kein Wunder, war das von Eva-Maria und Egon Oberluggauer geführte Vier-Sterne-superior-Haus schon für Daniel Craig und sein Team so etwas wie das Hauptquartier, als 2007 im Lesachtal „Spectre“ gedreht wurde. Einen ganzen Monat war das 120 Betten bietende Almwellnesshotel Tuffbad, das 50 Mitarbeitern Ganzjahresarbeitsplätze bietet, für die 007-Crew reserviert. Hollywood passt übrigens gut, leitet sich der Name des Lesachtales doch auch aus dem slawischen „les“ für Wald ab.

Aber wieso eigentlich „Tuffbad“?
Die Gastgeber: „Unsere Quelle wurde von den Patres des nahe gelegenen Wallfahrtsortes Maria Luggau entdeckt. Seit Jahrhunderten quillt reinstes Calcium-Magnesium-Sulfat-Hydrogencarbonat- Mineralwasser aus tiefem porösem Gestein.“ Neuerdings fließt es auch in den bereits erwähnten Infinity-Pool, der gemeinsam mit einer neuen Rezeption und einer zusätzlichen Ruheoase das Kernstück einer 2,5-Millionen-Investition, die in rekordverdächtigen elf Wochen fertiggestellt wurde, darstellt. Eva-Maria und Egon Oberluggauer: „Leicht war es nicht. Mitten in die Planungen kamen die Unwetter, die das Lesachtal verwüsteten. Elf Tage hatten wir keinen Strom, keine Straße, nichts. Mitten in die Bauarbeiten fiel im Mai dann noch Schnee.“

Danach gab es läppische 11.000 E-Mails zu beantworten. Man erfülle sich mit diesem Hotel im hintersten und westlichsten Winkel Kärntens auch einen Lebenstraum, schwärmen die Hoteliers. „Das Persönliche, das Gastliche, das Regionale, all das wird immer wichtiger. Und ganz wichtig ist das Herzliche, das ist ein Megatrend.“

Übrigens neben dem Wandern und den E-Bikes. Weil aber trotz des „unendlichen“ oder „endlosen“ Namens jeder Infinitypool sein Ende hat, muss eine Wende her - der Ausblick danach ist noch weitaus majestätischer. Mit den Ausläufern der Lienzer Dolomiten vor Augen schwimmt der Gast zurück durch eine einzigartige Bergkulisse.

Fritz Kimesweger, Kronen Zeitung

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