Schredder-Affäre

Ex-Staatsarchiv-Chef: „Unglaublich schiefe Optik“

Österreich
31.07.2019 17:49
Porträt von krone.at
Von krone.at

Hätten die geschredderten Datenträger, um die derzeit ein regelrechter Polit-Krieg tobt, dem Staatsarchiv übergeben werden müssen oder nicht? Wolfgang Maderthaner, ehemaliger Generaldirektor des Staatsarchivs, hat dazu eine klare Meinung: „Ja, weil wir nach 25 Jahren unter Verschluss das Material sichten und entscheiden, was archivwürdig ist und was nicht.“ Dabei gehe es um geschichtlich relevante Dokumente, wie er im Talk mit krone.tv-Moderator Gerhard Koller erklärt. Doch das betreffende Gesetz aus dem Jahr 1999 ist da leider nicht ganz so eindeutig ... Nichtsdestoweniger entstehe durch die Schredder-Affäre eine „unglaublich schiefe Optik“, so Maderthaner: „Und so was öffnet dann auch den Weg für Verschwörungstheorien.“

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