Spaziergang in Linz:

Rattengift tötete Schäferhündin „Raschka“

Oberösterreich
07.07.2019 07:00
Porträt von krone.at
Von krone.at
„Sie ist einen Busch gelaufen und hat irgendwas gefressen, am Abend ist es ihr dann schlecht gegangen“, schildert die Besitzerin (35) von Schäferhündin „Raschka“. Nur drei Tage später verlor sie den Kampf um ihr Leben, Nieren und Leber versagten. Laut dem behandelnden Tierarzt gibt’s immer wieder vergiftete Hunde.

„Das war eine massive Vergiftung, die anderen Werte waren alle okay, nur die Leber und die Nieren versagten - ein klarer Hinweis auf eine hohe Dosis Rattengift“, erzählt Tierarzt Ernest Kramberger-Kaplan vom kritischen Zustand der deutschen Schäferhündin „Raschka“.

Drei Tage um Hund gekämpft
Drei Tage lang kämpfte das Tier tapfer ums Überleben, am Mittwoch schloss es kraftlos seine Augen für immer. Dies sei kein Einzelfall, immer wieder würden vergiftete Tiere in seine Praxis gebracht werden. Die Besitzerin (35) aus Linz steht unter Schock: „Ich war mit ihr im Biesenfeldweg bei einer kleinen Brücke. Dort ist sie immer wieder zu einem Busch gelaufen und hat Gras gefressen, ich hab’ mich gewundert warum sie das macht, aber mir nicht viel dabei gedacht.“ Am Abend ging es „Raschka“ dann immer schlechter, sie erbrach mehrmals.

Lisa Stockhammer/Kronen Zeitung

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