Nicht rechtskräftig

Lehrerin drehte Pornos von Tochter - Haftstrafe

Eine 47-jährige Ex-Lehrerin und ein 49-jähriger Angestellter sind in einem Prozess am Mittwoch im Landesgericht Wels unter anderem wegen schweren sexuellen Missbrauchs Unmündiger und pornografischer Darstellung Minderjähriger angeklagt gewesen. Die Frau soll auf Aufforderung ihres Liebhabers Pornos von ihrer damals erst zehnjährigen Tochter gedreht und ihm geschickt haben. Die Pädagogin wurde zu dreieinhalb Jahren, ihr Ex-Liebhaber zu fünf Jahren Haft (nicht rechtskräftig) verurteilt.

Die alleinerziehende Mutter einer Tochter aus Niederösterreich und der Familienvater aus dem Bezirk Wels-Land hatten einander im Internet kennengelernt und eine Beziehung begonnen. Nach etwa einem Jahr - 2015 - forderte der Mann die Frau auf, Fotos und Videos vom Intimbereich der damals Zehnjährigen zu machen. Die Aufträge wurden immer heftiger. Die Lehrerin nahm sexuelle Handlungen an dem schlafenden und damit wehrlosen Kind vor, filmte und übermittelte sie dem Angestellten. Ende 2018 flog die Sache auf. Seitdem sitzen beide in U-Haft. Die Lehrerin wurde umgehend aus dem Schuldienst entlassen.

In der Verhandlung bekannten sich beide schuldig. Im Urteil wurde der Tochter 10.000 Euro Schmerzensgeld zugesprochen.

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