05.04.2019 10:45 |

Fußball-Bundesliga

„Zuschauen ist viel schlimmer“

65 Partien hatte Fabio Strauss für die Admira in zwei Jahren absolviert, kam in der Bundesliga, im ÖFB-Cup und in der Europa-League-Quali zum Einsatz. Aber seit dem 20. Juli 2018 ist der Salzburger außer Gefecht. Im „Krone“-Gespräch verriet der 24-Jährige, wie er mit der Reha zufrieden ist, wann er sein Comeback plant und warum sein Vertrag noch nicht verlängert ist.

Für Fabio Strauss war die Saison im Dress von Bundesligist Admira vorbei, bevor sie richtig begonnen hatte: Am 20. Juli 2018 hatte sich der Salzburger im Cup einen Kreuzbandriss im rechten Knie zugezogen. Mittlerweile sind über acht Monate vergangen – und der 24-Jährige kämpft in der Endphase der Reha ums Comeback. „Es war nicht nur das Kreuzband, sondern auch das Außenband ab. Kombi-Verletzungen dauern länger“, betont Fabio. Wenn man bedenkt, dass etwa Skifahrer sechs bis sieben Monate nach einem Kreuzbandriss wieder im Weltcup vorne mitfahren.

Bei Strauss wird’s bis zum ersten Wettkampfeinsatz noch etwas dauern. „Aber zwei, drei Spiele im Frühjahr würde ich schon noch gerne mitnehmen“, sagte der Ex-Grödiger, der im Training am Platz bereits Teile mit der Mannschaft mitmacht. „Nur Zweikämpfe noch nicht. Da muss ich mir die Sicherheit erst holen, mich rantasten.“ Bisher ist die Reha problemlos verlaufen, nur ein Muskelfaserriss in der linken Wade des gesunden Beines hat ihm drei bis vier Wochen gekostet.

Dass er im Abstiegskampf, für den sein Salzburger Landsmann Christoph Schösswendter von Union Berlin heimgeholt wurde, nicht eingreifen kann, schmerzt. „Bei Spielen zuzuschauen ist schlimmer als selbst zu spielen, weil man einfach nicht eingreifen kann“, gibt Fabio zu. Der aber überzeugt ist, dass die Admira die Liga hält. Und dass er nächste Saison wieder voll dabei ist. Auch wenn sein Vertrag im Sommer ausläuft, noch keine Gespräche geführt wurden. „Das machen wir, wenn ich wieder voll fit bin. Aber mir taugt es hier. Und ich habe schon das Gefühl, dass die Admira auch in Zukunft auf mich setzt.“

Herbert Struber
Herbert Struber
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