02.04.2019 14:16 |

Für schwulen Sohn

Leihmutter (61) bringt eigenes Enkelkind zur Welt

Diese Familienplanung verlief alles andere als gewöhnlich: Die US-Amerikanerin Cecile Reynek Eledge (61) brachte für ihren homosexuellen Sohn und dessen Partner ihre eigene Enkeltochter zur Welt. Wie das geht? Durch Leihmutterschaft.

Eledges Sohn Matthew, der mit einem Mann verheiratet ist und sich Nachwuchs wünschte, stellte die Spermien zur Verfügung. Auch die Eizelle kam aus der eigenen Familie - und zwar von der Schwester seines Ehemannes Elliot Dougherty. Eine fremde Leihmutter wollte das Ehepaar nicht engagieren, da sie ihr Glück nicht „erkaufen“ wollten. Die 61-Jährige zögerte nicht lange und bot den beiden ihre Leihmutterschaft an.

Die In-vitro-Fertilisation war laut Medienberichten bereits beim ersten Versuch erfolgreich, auch Schwangerschaft und Geburt seien - trotz des hohen Alters der Leihmutter - ohne Komplikationen verlaufen.

„Kreative Möglichkeit, eine Familie aufzubauen“
Am vergangenen Montag erblickte dann die kleine Uma Louise Dougherty-Eledge das Licht der Welt. Die Freude bei den Vätern ist groß. „Wenn man schwul und verheiratet ist und ein Kind haben will, muss man sich darauf einlassen, eine Familie auf besondere Art und Weise zu gründen. Es gibt kreative, einzigartige Möglichkeiten, eine Familie aufzubauen“, sagte Matthew im Interview mit dem Sender CNN.

Und auch Papa Nummer zwei ist sichtlich erfreut: „Was für eine Ehre ist es, diese beiden Frauen in unserem Leben zu haben!“, schrieb Elliot auf seiner Facebook-Seite. „Das Leben ist ein Traum.“

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