Der US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. hat erneut über seinen früheren Drogenkonsum gesprochen. In einem Podcast verriet er nun, dass er „Kokain von Toilettenbrillen gezogen“ habe. Deswegen fürchte er sich nicht vor Keimen, erklärte er. Zudem outete er einen prominenten Musiker und MAGA-Aushängeschild als Kokainkonsument.
Es ist nicht das erste Mal, dass Kennedy über seine frühere Drogensucht spricht. So offenbarte er bereits im April 2025, dass er im Alter von 15 Jahren LSD konsumiert hatte und schließlich sogar zu Heroin griff.
Im Podcast „This Past Weekend“ sprach er besonders freizügig über seinen damaligen Suchtmittelkonsum. Während der Corona-Pandemie habe er Selbsthilfegruppen besucht. Trotz der Einschränkungen habe er diese regelmäßig wahrgenommen.
„Sie haben die [Rehabilitationstreffen] während der Corona-Pandemie eingestellt“, sagte Kennedy. „Wir haben während der Pandemie zwar weiterhin täglich Präsenztreffen abgehalten, aber es war eher eine Art Piratengruppe… Ich sagte: ,Mir ist egal, was passiert. Ich gehe jeden Tag zu einem Treffen.‘“
Hier sehen Sie den brisanten Ausschnitt aus dem Podcast:
Kennedy: „Es ging ums Überleben“
„Ich habe keine Angst vor Keimen. Wissen Sie, ich habe früher Kokain von einer Toilettenbrille geschnupft, und ich weiß, dass mich diese Sucht umbringen wird, richtig? Wenn ich sie nicht behandeln lasse, was für mich bedeutet, jeden Tag zu Treffen zu gehen. Es ist einfach schlecht für mein Leben. Für mich ging es also ums Überleben.“
Kid Rock habe Hang zu Koks und Austern
Im Podcast erwähnte er auch, dass er kürzlich den Musiker Kid Rock in Nashville, Tennessee, gesehen habe. Er habe Geschichten darüber gehört, dass der MAGA-Anhänger Kokain geschnupft und dabei Austern gegessen habe. „Ja, ich halte ihm immer noch einen Platz frei [in der Selbsthilfegruppe]“, antwortete Kennedy.
Kennedy startet Programm gegen Obdachlosigkeit und Sucht
Der US-Minister hatte vor Kurzem 100 Millionen Dollar (rund 84 Mio. Euro) an Fördermitteln für ein Pilotprogramm zur Bekämpfung von Obdachlosigkeit und zur Suchtrehabilitation in acht Städten angekündigt. Seine eigenen Erfahrungen mit Suchtmitteln und seine Offenheit darüber kommt aber bei vielen nicht gut an: „Aus irgendeinem Grund traue ich diesem Mann in Fragen der öffentlichen Gesundheit nicht“, schrieb der demokratische Abgeordnete Malcolm Kenyatta.
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