Unfall in Somalia
Flugzeug kommt von Bahn ab und stürzt ins Meer
Am Flughafen Mogadischu ist ein Flugzeug von der Start- und Landebahn abgekommen und im Indischen Ozean gelandet. Alle 55 Menschen an Bord überlebten den Zwischenfall. Die Maschine wurde stark beschädigt.
Wie es zu dem Unfall am Dienstag kam, war laut der somalischen Luftfahrtbehörde zunächst unklar. Der Inlandsflug war in die zentralsomalische Provinz Galgadud unterwegs. Als mechanische Probleme auftraten, kehrte die Maschine zu ihrem Abflugort zurück, verfehlte dort aber aus bisher unbekannten Gründen die Landebahn. Die Crew landete stattdessen im Indischen Ozean in der Nähe des Ufers.
Laut Medienberichten hatte der Pilot die Kontrolle über das Flugzeug verloren. Zeuginnen und Zeugen sagten, dass die Maschine extrem tief geflogen sei. Die Behörde leitete eine Untersuchung zur Unfallursache ein und schloss den Flughafen vorübergehend. Das betroffene Flugzeug ist ein Modell eines niederländischen Herstellers, das in den 1980er-Jahren entwickelt wurde.
Hier sehen Sie Aufnahmen von dem Flugzeug:
Wegen der Gefahr durch Angriffe der islamischen Terrormiliz Al-Shabaab entscheiden sich viele Somalierinnen und Somalier für einen Flug anstatt einer Reise auf dem Landweg. Der Flughafen von Mogadischu in der Nähe des Regierungsviertels war in der Vergangenheit selbst wiederholt unter Raketenbeschuss gekommen. Pilotinnen und Piloten sind es daher gewohnt, die Flugzeuge so schnell wie möglich über das offene Meer außerhalb der Gefahrenzone zu bringen.








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