Linzerin (77) starb:

Zigaretten töten im Schlaf - immer wieder Unfälle

Eine Zigarette dürfte Schuld am Brand in Linz-Auwiesen gewesen sein, bei dem – wie berichtet – eine 77-jährige Witwe ums Leben kam. Sie dürfte mit der Zigarette eingeschlafen sein, die Glut setzte ihre Kleidung in Flammen. Heute wird eine Obduktion die genaue Todesursache klären. Ähnliche Unglücke gibt’s regelmäßig.

Die Brandermittler des Landeskriminalamts OÖ wollen jede Möglichkeit ausschließen, aber es ist so gut wie ausgeschlossen, dass Elfriede V. (77) ermordet worden ist. Es dürfte sich um einen nächtlichen Unfall, ausgelöst durch einen Glimmstängel handeln.

Mühlviertler erstickt
Im Jänner hatte es ein ähnliches Unglück gegeben, bei dem in Bad Zell ein Mühlviertler (57) ums Leben kam. Hier hatte eine Zigarette das Feuer in einem kleinen Holzhaus ausgelöst, Karl-Heinz D. wollte noch löschen und stürzte kurz vor der rettenden Haustür, erstickte im Qualm.

Mit Zigarette eingeschlafen
Vergangene Woche ging in Vorchdorf ein Zigaretten-Unfall gerade noch mal gut aus. Ein 32-Jähriger war auf der Couch mit der „Tschick“ eingeschlafen, die Matratze fing Feuer. Der Vater eines zehnjährigen Sohnes wachte im letzten Moment auf, zerrte die Matratze ins Bad, weckte Frau und Kind und alle konnten entkommen.

Fatale Kombination: Zigarette - Sauerstoffgerät
Vor knapp einem Jahr war in Linz Ingrid H. (55) ums Leben gekommen, als Sauerstoff aus ihrem mobilen Beatmungsgerät und die Glut einer Zigarette die Wohnung in Brand setzte. Im Jahr 2014 war durch die fatale Kombination Zigarette-Sauerstoffgerät eine Mühlviertlerin (62) im Rollstuhl verbrannt.

Markus Schütz, Kronen Zeitung

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