Fr, 22. März 2019
14.02.2019 15:15

Kein optimaler Start

ÖSV-Hoffnung Feller verpasste WM-Flug nach Aare

Optimal ist der Einstieg in die Ski-WM für Manuel Feller nicht vonstattengegangen, aber was nicht ist, kann ja noch werden. Denn die 26-jährige ÖSV-Hoffnung verpasste den Flug nach Aare. Danach wurde - wie krone.at berichtete -  auch noch sein Trainingskurs vom Pistengerät weggeräumt worden.

„Kann auch einmal passieren“, nimmt Feller seinen Flug-Fauxpas mit Humor: „So lange ich bis zum Wochenende da bin.“ In Aare angekommen, läuft es besser, der Blick auf die Rennpiste sorgt aber auch nicht gerade für ein Hochgefühl.

Die gute Laune lässt sich der 26-jährige Feller trotz des „in die Hose gegangenen“ Trainingstages nicht verderben. „Die Trainer haben sechs, sieben, acht Stunden geschaufelt, am nächsten Tag am Berg war der Lauf weg und der Ratrac drinnen. Das hieß zusammenpacken und Abreise nach Aare“, schilderte Feller. Noch am Dienstagnachmittag absolvierte er eine Slalomeinheit im WM-Ort. „Eine sehr gute Einheit, aber das war natürlich ein längerer und anstrengender Tag dann.“

Blöderweise hat ihm der angesehene Kombinationsslalom aber einen Blick auf die Rennpiste gegeben, den er sich so nicht vorgestellt hatte. „Das musst du zuerst mal zusammenbringen“, sagte er und meinte die in Mitleidenschaft gezogene Piste. War sie für die Speedbewerbe in sehr gutem Zustand, so scheint der Stock nicht zu reichen, um auch noch den Technikrennen auf der Abfahrtspiste standzuhalten. Daher wurde bereits mit Salz gearbeitet. Die Frage ist, wie sich die Temperaturen entwickeln und wie viel Salz der Schnee verträgt.

„Freue mich riesig“
„Sie haben es echt geschafft, dass sie bei minus zehn Grad die Piste zerstört haben. Das Flutlicht ist für den zweiten Durchgang und die Pistenverhältnisse auch nicht der Burner, aber es ist für jeden das Gleiche. Aber umso schwieriger die Verhältnisse sind, umso besser waren meine Leistungen meistens, von dem her freue ich mich trotzdem riesig drauf“, lässt er sich nicht unterkriegen. Mittwoch stand eine Kondition-Einheit auf dem Programm („kleinen Reiz gesetzt“), Donnerstag nochmals Riesentorlauftraining. „Dann geht es eh schon los.“

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