07.10.2019 13:40 |

Das ist zu bedenken

Dos and Don’ts beim Küchenkauf

Durchschnittlich alle zehn bis 15 Jahre ist es soweit: Eine neue Küche wird gekauft. Dieses relativ seltene und daher umso wichtigere Ereignis will daher gut geplant sein. Wie man am besten bei der Planung vorgeht, was es beim Küchenkauf zu beachten gibt und welche Fragen unbedingt vorher abgeklärt werden sollten, erfahren Sie hier.

Am grundlegendsten wird die Planung der Küche wohl einerseits vom Raum- und Platzangebot, andererseits vom Budget bestimmt. Beides gehört im Vorhinein genau festgelegt. Beim Ausmessen kann die Inanspruchnahme eines professionellen Aufmaßservices ratsam sein, beachtet werden müssen Grundriss, Schrägen, Lichtquellen, Ausbuchtungen, und vor allem natürlich etwaig vorhandene Anschlüsse oder Elektrokästen, die nicht verbaut werden sollen.

Sind diese Basics abgeklärt, geht es weiter mit der Frage nach den Materialien. Edelstahl, Vollholz oder Marmor sind edel, aber auch teuer. Investiert man in gute, ergonomische Geräte, welche Strom sparen, Komfort bieten und leise sind oder sind beispielsweise dekorative Nischenverkleidungen, Systemwände und flexible Module ein Anliegen?

Ausschlaggebend sind natürlich auch die eigenen Kochgewohnheiten - veranstaltet man gerne ausgefeilte Galadinners für die ganze Verwandtschaft oder zählt ein Putengeschnetzeltes für zwei Personen schon als anspruchsvolle Aufgabe für den Küchenbesitzer bzw. den Küchenbenutzer? Soll die Küche für eine Familie, eine WG, ein Paar oder einen Singlehaushalt ausgelegt werden? Wer verbringt die meiste Zeit in der Küche? Wie sieht es aus mit der allgemeinen Lebensplanung - ist Familienzuwachs geplant? Da die neue Küche höchstwahrscheinlich noch in der nächsten, vielleicht sogar der übernächsten Lebensphase neben dem Wohnzimmer, das jedoch tendenziell ohnehin immer mehr mit der Küche verschmilzt, das Herzstück der eigenen vier Wände sein wird, gilt es, wahrscheinliche Zukunftspläne und Eventualitäten zu berücksichtigen.

Sind vorangegangene Themen abgeklärt, geht es ans Eingemachte: Die konkrete Küchenplanung. Wohnzeitschriften, Blogs sowie auch Küchen von Freunden, Verwandten und Bekannten können wertvolle Anregungen in Sachen Design, Anordnung und Struktur geben. Als Inspiration und zum Aufdecken von Denkfehlern empfiehlt sich die Nutzung vonKüchenplanungstools im Internet.

Diese kann jedoch den nächsten Schritt, nämlich die Beratung in einem professionellen Küchenstudio, nicht ersetzen - gelernt ist eben gelernt. Hier gilt: Nur keine falsche Scham! Am besten man lässt sich im Zuge eines Beratungsgespräches Unverständliches erklären und hakt ohne Bedenken nach. Ein Beratungsprofi ist darauf ausgerichtet, Kundenwünsche zu erfüllen. Dies gelingt am besten mittles deutlicher Kommunikation der eigenen Vorstellungen und geradlinigem Feedback zu den Ideen des Beraters.

Wichtig ist in dem Zusammenhang auch, ob vielleicht zuerst der Boden gefliest, die Wand neu tapeziert oder gestrichen werden soll. Zudem ist abzuklären, ob beispielsweise die Demontage und die Entsorgung der alten Küche im Leistungsspektrum eines Anbieters integriert ist bzw. was selbst organisiert werden muss.

Wer sich jetzt ein wenig erschlagen fühlt: nur Mut! Immerhin wächst der Mensch mit den (Küchenplanung-) Aufgaben und am Ende steht ein lohnendes Ziel: Die Traumküche. Kompetente Unterstützung und Hilfe bringt der Gang ins Möbelhaus. Vielleicht schauen Sie ja mal beim XXX-Lutz vorbei - hier geht’s zum Studio.

Brigitte Kantusch
Brigitte Kantusch
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