18.01.2019 06:00 |

Lifte fahren wieder

Die große Schneekrise im Norden geht jetzt zu Ende

Die Lage in der Obersteiermark entspannt sich von Stunde zu Stunde, auch wenn die Lawinengefahr noch nicht gebannt ist. Donnerstagmittag beendete die Freiwillige Feuerwehr den Katastrophenhilfsdienst, 5267 Kameraden standen im Schneeeinsatz. Übrigens: Schnee gibt es am Freitag zur Abwechslung auch für den Süden.

Langsam normalisiert sich die Situation in der Obersteiermark, die seit Beginn des Jahres mit enormen Schneemassen zu kämpfen hat. So liegen am Loser fast fünfeinhalb Meter, am Polster vier Meter. Im Skigebiet Präbichl sind wieder einige Pisten freigegeben, auf der lange Zeit eingeschneiten und nun wieder erreichbaren Planneralm gibt es Vollbetrieb. Immer mehr Straßensperren (etwa am Seeberg in Richtung Mariazell) können aufgehoben werden. Auch Johnsbach ist heute bis auf einzelne Gehöfte ganz hinten im Tal wieder erreichbar.

Alle notwendigen Hubschrauberflüge sind abgearbeitet, auch die ÖBB-Zugverbindung zwischen St. Michael und Bischofshofen ist ab Freitag wieder in Betrieb. Bis vermutlich 31. Jänner unterbrochen bleibt hingegen die Strecke zwischen Steeg-Gosau und Stainach-Irdning, ein Ersatzverkehr mit Bussen ist eingerichtet.

Laut den Meteorologen sinkt die Schneefallgrenze am heutigen Freitag von 700 auf 400 Meter, aber schon am Vormittag wird es mit dem Niederschlag wieder vorbei sein. Danach ist über das Wochenende eine kalte und trockene Periode angekündigt, die die Lawinensituation weiter entspannen wird, da sich die vielerorts enorme Schneedecke setzen kann. Deshalb ist auch geplant, dass die Krisensituation heute vorerst für beendet erklärt wird.

Die „weiße Gefahr“ auf den Bergen ist aber auch weiterhin nicht zu unterschätzen: Gestern wurde zwar die Lawinenwarnstufe von vier auf drei abgesenkt. Mit dem Sinken der Temperaturen können aber Gleitschneelawinen in allen Höhenlagen abgehen.

Alexander Petritsch
Alexander Petritsch

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