Mi, 23. Jänner 2019

Liste wird länger

11.12.2018 06:39

Brasilien steigt aus Migrationspakt aus

Die Liste der Länder, die sich aus dem UNO-Migrationspakt zurückziehen, wird immer länger: Auch Brasilien wird sich aus der Vereinbarung zurückziehen. Der künftige Außenminister Ernesto Araujo kündigte diesen Schritt auf Twitter an. Der Pakt sei ein „ungeeignetes Instrument“, um mit dem „Problem“ der Migration umzugehen, schrieb Araujo.

Grundsätzlich sei Migration zwar „willkommen“, sie dürfe aber nicht ohne Unterscheidung geschehen. Der Rechtsaußen-Politiker und künftige Präsident des südamerikanischen Landes, Jair Bolsonaro, hatte im Oktober die Präsidentschaftswahl in Brasilien gewonnen. Er tritt das Amt am 1. Jänner an.

150 Länder unterzeichneten Migrationspakt
Am Montag hatten mehr als 150 Länder auf einer Konferenz im marokkanischen Marrakesch den von Kritikern heftig angefeindeten UN-Pakt zur Migration angenommen. Der Pakt umfasst eine Reihe von Leitlinien und Maßnahmen, deren Umsetzung rechtlich nicht bindend ist. Im Kern geht es um eine bessere Zusammenarbeit in der Migrationspolitik weltweit und um Standards im Umgang mit Flüchtlingen. Am 19. Dezember stimmt die UN-Generalversammlung in New York abschließend über das Dokument ab.

Zahlreiche Absagen
Österreich löste mit seinem Nein eine Welle der Absagen zum Pakt aus, folgende Länder stiegen aus:

 krone.at
krone.at

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen
Trainingsfehler
Warum so viele Kreuzbandrisse?
Gesund & Fit
Avocado-Flüsterin
Royales Frühstück: Das isst Meghan Markle
Essen & Trinken
Juventus-Superstar
Gegen Trainer: Ronaldo verliert Elfmeter-Wette
Fußball International

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.