Während Felix Großschartner nach der dritten Etappe der Tour of Austria weiterhin in Führung bleibt, liegt Emanuel Zangerle dafür in der Bergwertung auf Platz eins. Der Tiroler vom Team Vorarlberg sprach nach dem Rennen über die den Anstieg in Kühtai und den Traum von der World Tour.
Wie nach der zweiten lachte Emanuel Zangerle auch nach der dritten Etappe der Tour of Austria aus dem Trikot des besten Bergfahrers. Der Tiroler vom Team Vorarlberg sicherte sich am Weg auf die Spitze des Salzburger Gaisbergs 16 Punkte in der Sonderwertung. Ein ordentliches Stück Arbeit.
„Ich hätte nicht gedacht, dass es so hart wird“, sagte der 24-Jährige, der sich weiter einen engen Zweikampf mit Nikolas Winokurow liefert. Dieser ist der Sohn von Olympiasieger Alexander Winokurow, gleichzeitig Teamchef von Astana, dem Rennstall des Sprosses.
Traum lebt
„Wir kennen uns schon länger, waren immer auf dem gleichen Niveau“, erinnert sich Zangerle. Im Gegensatz zu seinem kasachischen Kontrahenten hat es für ihn aber noch nicht für den Sprung in die World Tour gereicht. Lebt der Traum vom Sprung in die Beletage des Straßenradsports weiterhin? „Man muss dafür auch am richtigen Ort, zur richtigen Zeit sein. Ich weiß, dass das Niveau für oben ausreicht“, erklärt Zangerle.
„Das motiviert mich sehr“
Am Samstag geht es für den gebürtigen Innsbrucker von seiner Geburtsstadt nach Kühtai. 117 Kilometer und 3500 Höhenmeter warten. „Ich kenne den Anstieg da sehr, sehr gut. Leider – denn schön ist er nicht“, lacht Zangerle in Hinblick auf Steigungen von mehr als 18 Prozent und zweier Bergwertungen der höchsten Kategorie. Helfen sollen viele bekannte Gesichter am Streckenrand, die ihn nach oben peitschen. „Das motiviert mich sehr“, sagt er. Im engen Kampf um das Bergtrikot sicher kein Nachteil.
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