06.12.2018 11:00 |

Samariterbund bangt

Zivildiener dringend gesucht

Es kommt alles zusammen: Die Verkürzung des Zivildienstes und geburtenschwache Jahrgänge führen dazu, dass beim Salzburger Samariterbund aktuell 55 Arbeitskräfte fehlen. Doch 1200 Transporte müssen täglich abgewickelt werden. Christian Dengg, Geschäftsführer des Samariterbundes, schlägt nun Alarm.

„Eigentlich sollten bei uns seit Oktober zeitgleich 115 Zivildiener ihren Dienst absolvieren“, sagt Christian Dengg, Chef des Salzburger Samariterbundes: Tatsächlich kamen nur 60, auch für das neue Jahr wird die Lage nicht rosiger.
450 Frauen und Männer arbeiten in Salzburg für die Samariter. Jeweils ein Drittel davon sind Angestellte, Ehrenamtliche und Zivildiener: „Wir haben im Vorjahr 218.660 Krankentransporte durchgeführt“, so Christian Dengg: „Das sind am Tag 1200 Fahrten in Spitäler, zu Therapien, Werkstätten oder in Schulen. Die Arbeit wird nicht weniger, die Arbeitskräfte aber schon und das ist ein echtes Problem für uns.“
Die Samariter benötigen alle zwei Monate die Unterstützung durch 30 neue Zivildiener - eine Folge des verkürzten Zivildienstes. Für das erste Halbjahr fehlen immer noch 50 Zivis. „Die Lage verschärft sich aktuell noch durch die geburtenschwachen Jahrgänge“, so Christian Dengg.
Die Zivildiener, die kommen, sind hoch zufrieden mit den Aufgaben: Mit ihren 106 Pkw stellen sie auch Essen auf Rädern zu, in drei Monaten kann man sich außerdem zum Rettungssanitäter ausbilden lassen.

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