Klagenfurt

Radfahrverbot: Tauziehen um die Fußgängerzone

Kärnten
23.11.2018 20:15
Porträt von Christian Rosenzopf
Von Christian Rosenzopf

Das Radfahrverbot in der Klagenfurter Fußgängerzone rückt immer näher. FPÖ und ÖVP signalisieren bereits Zustimmung, können es aber nicht allein beschließen. Die Verkehrspolizei ist für ein generelles Verbot, wie es in allen Städten in Österreich üblich sei.

„In keiner anderen Stadt darf man in einer Fußgängerzone radeln. Daher waren wir damals dagegen, als das Verbot in Klagenfurt aufgehoben wurde“, so Johann Zwetti von der Verkehrspolizei. Bei der Überprüfung der Exekutive in den vergangenen Wochen habe sich der Verdacht bestätigt. „Manche fahren einfach kreuz und quer, auch wenn viele Fußgänger unterwegs sind.“

Neben der FP wäre jetzt auch die VP für ein Verbot während der Geschäftszeiten. „Die Gefährdung der Fußgänger in der Kramergasse und Wiener Gasse ist ja nicht unerheblich“, so Stadtrat Markus Geiger.

Die SP bleibt abwartend: „Wir haben doch ausgemacht, dass wir es erst in den Klubs beraten“, so Vizebürgermeister Jürgen Pfeiler.

Die Grünen sind skeptisch. „Wegen ein paar Rowdys soll man nicht allen die Freude nehmen. Autofahren müsste man dann ja auch verbieten“, meint Stadtrat Frank Frey. Er wäre für eine Bewusstseinskampagne, gerade jetzt, wo es die Begegnungszone gebe.

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