Di, 13. November 2018

Am Dachstein

06.11.2018 16:57

Hirscher trainiert jetzt in der Heimat für Levi

Theoretisch hätte Marcel Hirscher in einer Nacht-und-Nebelaktion für drei Tage nach Levi fliegen können. Um sich dort auf dem Rennhang auf den Slalom am 18. November vorzubereiten. Aber selbst im hohen Norden ist derzeit bei schlechter Sicht und weicher Piste nur schwer an ein sinnvolles Skifahren zu denken. Deshalb bleibt der 29-Jährige lieber in der Heimat.

Hirscher-Trainer Mike Pircher suchte auf fast allen österreichischen Berggipfeln nach geeigneten Trainingspisten für seinen Schützling. Seit Dienstag trainiert Marcel nun auf dem Dachstein. Unmittelbar vor Levi dann auch noch auf dem Kitzsteinhorn. „Wir haben schon ein paar Slalom-Tage unter Dach und Fach. Die Ausgangslage ist ähnlich wie in den letzten Jahren“, zeigt sich Pircher noch nicht wirklich nervös. „Ich bin optimistisch, dass Marcels Slalom-Motor auch mit wenig Trainingsumfang bis Levi ins Laufen kommt. Wir sollten gut aufgestellt sein.“

„Bitte endlich Rennen!“
Vor einem Jahr legte der siebenfache Gesamt-Weltcup-Sieger ja in Levi sein Comeback nach dem Knöchelbruch hin (Platz 17). Hirschers Teamkollegen wie Manuel Feller, Michi Matt oder Marco Schwarz sind seit gestern im Südtiroler Schnalstal. Dort haben die ÖSV-Trainer den Levi-Steilhang perfekt „kopiert“.

Allerdings machen auch dort Regen und schlechte Sicht den Ski-Stars einen Strich durch die Rechnung. Hoffentlich läuft’s dann ab Freitag im Trainingslager in Kabdalis/Schweden besser. „Da unser Sommercamp in Neuseeland so gut wie noch nie war, haben wir die Basisarbeit erledigt. Insofern ist es für uns nicht ganz so schlimm“, weiß Manu Feller. „Aber wir alle lechzen schön langsam nach guten Trainingsbedingungen. Und vor allem nach Rennen!“

Alex Hofstetter, Kronen Zeitung

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