Damit kann das Husarenstück des Vorjahres, als mit Meisterschaft, Cup, Supercup, Champions League, europäischer Supercup und Klub-WM sämtliche mögliche Titel gewonnen wurden, nicht wiederholt werden.
"Das tut weh"
Maßgeblichen Anteil am Ausscheiden Barcelonas hatte Sevilla-Goalie Andres Palop, der sich vor allem in der zweiten Hälfte mit einigen Glanzparaden gegen den drückend überlegenen Titelverteidiger auszeichnete. "Das tut weh, auch wenn manche sagen, jetzt können wir uns voll auf Meisterschaft und Champions League konzentrieren. Wir haben nun gelernt, wie es ist zu verlieren, und das wird Folgen haben", befürchtete Coach Josep Guardiola, der erstmals in seiner Amtszeit mit Barcelona aus einem Bewerb ausschied.
Nach der Niederlage im Hinspiel musste sich der Coach Kritik gefallen lassen, weil er auf zahlreiche Stars verzichtet hatte. Am Dienstag schickte er alle Schlüsselspieler auf den Platz, zum Aufstieg reichte es allerdings nicht mehr, weswegen Guardiola auch die Verantwortung für das Out übernahm. "Mit dieser Mannschaft hätte ich vielleicht mehr herausholen müssen. Es tut mir leid, dass ich gescheitert bin."
Allerdings blickte der 38-Jährige auch optimistisch in die Zukunft. "Es ist ein gutes Zeichen, dass es die Spieler ärgert, verloren zu haben. Ich habe in der Kabine Reaktionen gesehen, die mir gefallen haben. Das zeigt, dass wir noch immer hungrig sind", meinte Guardiola. Seine Mannschaft hat bereits am Samstag im Liga-Heimspiel gegen Sevilla die Gelegenheit zur Revanche.
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