Fr, 21. September 2018

Grüner Bericht 2017:

10.09.2018 13:25

Einkünfte der Bauern um 8,7 Prozent gestiegen

Die 17.475 land- und forstwirtschaftlichen Betriebe in Kärnten beschäftigen beinahe 40.000 Mitarbeiter, die meisten sind Familienbetriebe. Über die wirtschaftliche Lage gibt der Grüne Bericht Auskunft. Und der weist für das Jahr 2017 einen Einkommensanstieg von 8,7 Prozent aus. 

67 Prozent der Kärntner Höfe wurden im Vorjahr im Nebenerwerb bewirtschaftet. 66 Prozent sind Bergbauernbetriebe. Im Durchschnitt lagen die Einküften im Vorjahr bei 25.000 Euro; trotz des Ansteiges um 8,7 Prozent. Weitere 8 Prozent drüber liegen Biobetriebe mit ihren Einkünften. Gestiegen ist laut Bericht auch die Investitionsbereitschaft der Bauern: und zwar um 10 Prozent. Mehr als 170 Millionen Euro wurden 2017 in Maschinen, Wirtschaftsgebäude, Geräte und Grundstücke investiert.

Spätfrost, Dürre, Hagel und Überschwemmungen sorgten im Vorjahr für Schäden in Höhe von 13 Millionen Euro. „Wir werden uns in Zukunft noch viel mehr über die Sortenauswahl Gedanken machen und auf Resistenzen sowie Standortfaktoren Acht geben müssen“, so Agrarreferent Landesrat Martin Gruber. 

Dass jeder Euro, der über Ausgleichszahlungen zu den Bauern fließe, gut investiertes Geld sein, betonte Landwirtschaftskammer-Präsident Johann Mößler: „Die seitens der EU-Kommission angedrohten Kürzungen der Agrarzahlungen nach 2020 wären ein Anschlag auf die Landwirtschaft und den ländlichen Raum.“

Christina Natascha Kogler
Christina Natascha Kogler

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