Am Abstellgleis

Inter streitet wegen Marko Arnautovics Zukunft

Fußball
17.12.2009 12:12
Um die Zukunft von Marko Arnautovic ist ein Streit zwischen dem Management von Inter Mailand und Coach Jose Mourinho entflammt. Unmut löste bei Inters Technischem Direktor Marco Branca Mourinhos Beschluss aus, auf den Einsatz des Stürmers im Cup-Achtelfinale gegen AS Livorno am Mittwochabend zu verzichten.

Branca, der monatelang mit Arnautovics niederländischem Verein Twente Enschede verhandelt hatte, um den Stürmer nach Mailand zu holen, befürchtet, dass die Übernahme des 20-Jährigen scheitern könnten.

Keine ernsthaften Einsätze
Nach langem Tauziehen aufgrund der Verletzung des Jungstars hatten sich Branca und Twente Enschede im August auf eine Leihvariante geeinigt, die erst nach zehn Einsätzen automatisch in ein Fixgeschäft übergeht. Bisher hat der von einer Stressfraktur genesene Arnautovic nur an Freundschaftspartien der Mailänder teilgenommen. Arnautovic hatte stark gehofft, gegen Livorno seinen ersten Pflichtspieleinsatz im Inter-Dress absolvieren zu können, er wurde allerdings nicht in den Kader einberufen.

Hoffnung verraucht
"Das Inter-Management, das Geld und Energien investiert hat, um Arnautovic leihweise nach Mailand zu bringen, hatte das Match gegen Livorno erwartet, um Arnautovic bei einem Pflichtspiel im Einsatz zu sehen. Diese Hoffnung ist wegen des Beschlusses Mourinhos verraucht, der seine Meinung gegen die Strategie der Gesellschaft durchgesetzt hat", so die italienische Tageszeitung "Tuttosport" am Donnerstag.

Die neun Millionen Euro, die Inter für Arnautovic an Twente Entschede zahlen wollte, sollen für einen Stürmer investiert werden, der den Spieler Samuel Eto'o im Jänner ersetzen soll. Eto'o wird 40 Tage ausfallen, weil er am Afrika-Cup teilnimmt.

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