Mi, 14. November 2018

Coup in Braunau

13.08.2018 05:00

Trotz Verdacht: Tschetschene leugnet zweiten Raub

Seine kriminelle Energie hätte er besser in seiner Heimat Tschetschenien gelassen: Ein 22-jähriger Asylwerber, der am 23. April in Braunau die Volkshochschule überfallen hatte, gestand nun auch einen Überfall am 24. Juni in Braunau. Damals hatte der Tschetschene einen Nachtschwärmer bewusstlos geschlagen.

Er wollte Banknoten statt Bildung: Der 22-jährige Tschetschene hatte für einige Schlagzeilen gesorgt, als er am 23. April gegen 21.55 Uhr maskiert und mit einer Pistole bewaffnet in der Volkshochschule Braunau drei 60-jährige Damen überfiel, dabei leer ausging, weil keine Geld mit hatte. Er erbeutete nur eine Handtasche und einen Rucksack.

Am 29. Juni ausgeforscht und verhaftet
Am 29. Juni forschten Polizisten den Asylwerber aus und verhafteten ihn. Der einschlägig vorbestrafte Tschetschene legte ein Geständnis ab und sitzt seither in der Justizanstalt Ried im Innkreis in Untersuchungshaft. Auch ein Komplize (19), der bei der Flucht geholfen hatte, wurde entlarvt.

Er dürfte noch mehr am Kerbholz haben
Doch der Tschetschene dürfte noch mehr am Kerbholz haben. Die Braunauer Kriminalisten konnten in Zusammenarbeit mit den Stadtpolizisten ermitteln, dass der junge Asylwerber fünf Tage vor seiner Festnahme offenbar auch einen überaus brutalen Raubüberfall im Braunauer Palmpark begangen haben dürfte.

Brutaler Überfall im Park
Am 24. Juni wurde ein betrunkener 40-Jähriger aus Mining gegen 3 Uhr früh von zwei Tätern ausgeraubt. Er wurde mit Faustschlägen gegen Kopf so massiv niedergeprügelt, dass der Nachtschwärmer bewusstlos liegen blieb, sich dann stark blutend zur nahen Stadtpolizeiwache schleppte. Die Beute betrug 120 Euro.

Aussage verweigert
Der inhaftierte Tschetschene verweigert zu diesem Raubüberfall die Aussage, deswegen dürfte auch der zweite Täter noch nicht ausgeforscht worden sein.

Christoph Gantner, Kronen Zeitung

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