Um bis zu 20 Prozent

Studie: Frühes Abendessen senkt das Krebsrisiko

Wissen
21.07.2018 09:15
Porträt von krone.at
Von krone.at

Laut spanischen Wissenschaftlern gibt es einen erwiesenen Zusammenhang zwischen dem Zeitpunkt des Abendessens und der Entwicklung zweier Krebsarten. Demnach haben Menschen, die vor 21 Uhr speisen, ein fast 20 Prozent geringeres Risiko für Prostata- und Brustkrebs als Menschen, die später essen.

Für die im Fachmagazin „International Journal of Cancer“ erschienene Studie hat ein Team rund um Manolis Kogevinas vom Barcelona Institute for Global Health zahlreiche Daten verglichen. Sie stellten die Angaben von 621 Prostata- und 1205 Brustkrebspatienten zu Lebensstil und Essensgewohnheiten denen von 872 gesunden Männern und 1321 gesunden Frauen gegenüber.

Die Ergebnisse deuteten darauf hin, dass tägliche Essrhythmen für das Krebsrisiko eine Rolle spielen. Sollten die Zahlen in anderen Studien bestätigt werden, müsse dies bei Empfehlungen zur Krebsprävention berücksichtigt werden, raten die Forscher. Von Bedeutung seien die Erkenntnisse vor allem für Südeuropäer, die ihr Abendessen in der Regel spät einnehmen.

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