Mi, 22. August 2018

Nach Gipfel mit Trump

20.07.2018 10:35

Wladimir Putin zeigt seine neuen Super-Waffen

Nur wenige Tage nach dem „Freundschafts-Gipfel“ Anfang der Woche zwischen Donald Trump und Wladimir Putin in Helsinki hat der russische Staatschef wieder seine Muskeln spielen lassen und offenbar die neuesten Waffen aus Russlands Arsenal getestet. Wie in einer Serie von Videos, die in russischen Medien am Donnerstag veröffentlicht wurden, zu sehen ist, zählten auch hochmoderne Laserwaffen und ein atombetriebener Marschflugkörper „mit unbegrenzter Reichweite“ dazu. Damit könne er so gut wie jeden Punkt auf der Erde treffen und auch die US-Raketenabwehr knacken, erklärte Putin.

Putin, der beim Gipfel in Helsinki mit Trump unter anderem darüber sprach, wie man ein neues Wettrüsten zwischen den beiden Supermächten vermeiden könnte, hatte die Tests seiner neuen Waffensysteme bereits im März angekündigt. Am Donnerstag teilte das russische Verteidigungsministerium schließlich mit, unter anderem den atombetriebenen Burewestnik-Marschflugkörper auf dem Boden getestet zu haben und nun Flugtests vorzubereiten.

Raketentests als „Reaktion auf Aufrüstung der USA“
Obwohl Putin in Helsinki noch besprochen hatte, wie ein Wettrüsten zu vermeiden wäre, sagte er nur drei Tage danach über die Tests der neuen Waffensysteme, dass sein Land angesichts des Verhaltens und der Aufrüstung der USA unter Zugzwang geraten sei. Putin: „Unsere neuen Raketen haben wir entwickelt als Reaktion auf den einseitigen Ausstieg der USA aus dem Vertrag über Raketenabwehr und die Stationierung solcher Systeme auf dem Gebiet der USA und außerhalb der US-Grenzen.“

Putin kündigte außerdem an, künftig am Nordpol militärisch noch stärker präsent zu sein, um dort die strategischen Interessen Russlands zu wahren und sich den Zugang zu den enormen Rohstoffvorkommen in der Region zu sichern.

Trump will Putin bald wieder treffen
Trotz aller Reibungspunkte will Trump Putin bald wieder treffen und hat den russischen Staatschef eingeladen, im Herbst in die USA zu kommen.

 krone.at
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