Bis zu 10.000 Kranke

Neue Grippe: Tirol sehr stark betroffen - "gute" Impfmoral

Tirol
30.11.2009 11:50
Tirol gehört bezüglich der Neuen Grippe laut Landessanitätsdirektor Christoph Neuner in Österreich zu den stark betroffenen Bundesländern. In dieser Woche sei mit bis zu 10.000 Erkrankten zu rechnen, vor zwei Wochen seien es noch 6.000 gewesen, die Woche darauf bereits 7.500. Wann der Höhepunkt der Grippe-Epidemie erreicht sein wird, ist laut Neuner derzeit schwer abzuschätzen.

An der Innsbrucker Klinik wird ein weiterer Patient aufgrund einer Infektion mit der Neuen Grippe behandelt. Der Patient habe ein geschwächtes Immunsystem und auch die Lunge sei angegriffen, er befinde sich aber auf der Normalstation. Eine Verschlechterung seines Zustandes werde von den Ärzten nicht erwartet, teilte eine TILAK-Sprecherin mit.

Die Impfmoral der Tiroler bezeichnete Neuner als gut. Genaue Zahlen über die verabreichten Immunisierungen gibt es für Tirol nicht. Neuner schätzte allerdings, dass bisher zwischen 20.000 und 30.000 Dosen von den 500 impfenden Ärzten verabreicht wurden. Das entspreche etwa drei bis fünf Prozent der Bevölkerung.

Der Ansturm auf die Ärzte lasse eher nach, meinte Neuner. Es werde von den Ärzten weniger Impfstoff angefordert und auch die Apotheken verfügen noch über Vorräte.

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