Mo, 21. Jänner 2019

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08.07.2018 06:00

Rechnungshof setzt erneut auf Bürgerbeteiligung

Bürger können dem Rechnungshof bereits zum zweiten Mal Vorschläge machen, was die Institution genauer unter die Lupe nehmen soll. Präsidentin Margit Kraker freut sich über Anregungen über den Postweg, E-Mail und - am Puls der Zeit - über Facebook-Direktnachricht. Im vergangenen Jahr gingen rund hundert Prüfvorschläge ein.

Ab sofort kann sich jeder Bürger an den Rechnungshof wenden. Der Prüfungsschwerpunkt liegt dabei auf „Bürgernutzen - qualitätsvolle Leistungserbringung, Kostenoptimierung und zeitgemäße Aufgabenerfüllung“. Jede Anregung wird dabei ernst genommen, allerdings: „Naturgemäß können nicht alle automatisch in die Prüfungsplanung übernommen werden. Teilweise werden bereits laufende Prüfungen um diese Anregungen ergänzt. Andere Ideen führen tatsächlich zu ganz eigenständigen Prüfungen“, erzählt Sprecher Christian Neuwirth.

Eine Prüfung, die aufgrund von Hinweisen von Bürgern vorgenommen wird, ist ein Verkehrsprojekt in Oberösterreich, das der Rechnungshof in Kürze unter die Lupe nimmt.

Um mit dem Rechnungshof Kontakt aufzunehmen, kann man eine Nachricht an das Facebook-Profil, eine E-Mail an buergerbeteiligung@rechnungshof.gv.at oder einen Brief an die Adresse des Rechnungshofes (Kennwort Bürgerbeteiligung, Dampfschiffstraße 2, 1031 Wien) schicken. Bis 20. August werden Vorschläge entgegengenommen.

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