Adrian (Ken Duken), ein ambitionierter Jungschauspieler, ist auf dem Weg zu einem vielversprechenden Casting nach München. Diesmal könnte es klappen: die langersehnte Hauptrolle als Karrierekick! Aber es kommt immer anders, als man denkt ...
Einen Tankstellenstopp später setzt erseine Fahrt mit mondäner Fracht im Fond fort: Julia (EvaHassmann), eine attraktive Blondine, die sich an Bord geschwindelthat. Und sie scheint ihm kein Glück zu bringen.
Es gibt kein Entrinnen Ein Felssturz zwingt Adrian, einen Umweg übereine Pass zu nehmen, Julias erboster Begleiter klebt an der Stoßstange,und ein mysteriöser Autounfall, den Adrian in stockfinstererNacht in einem einsamen Kärntner Bergdorf meldet, scheintplötzlich nur noch Fatamorgana zu sein. Kein Unglückswagen,kein Schwerverletzter. Statt dessen ein Toter im nahen Bachbett.Adrian gerät massiv unter Mordverdacht. Er türmt. Doches gibt kein Entrinnen...
Mörderisches Spiel Schein und Wirkichkeit, Verfolgung und Wahn. CurtFaudons Psychthriller gemahnt in starken Momenten an die "TrumanShow". Gnadenlos wird der Protagonist einer "Illusions-Maschine"preisgegeben - ganz verzweifelter Gladiator in der Arena quotengeilerSchaulustiger.
Dass uns Faudon den dramaturgischen Geniestreichversagt, Ken Duken alias Adrian letztlich über das mörderisch-perfideSpiel, das man mit ihm treibt, augenzwinkernd-wissend triumphierenzu lassen - wie Jim Carrey als Truman Burbank -, ist schade. DerFilmemacher als Fallensteller.
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