Dramatische Rettung

Verschütteter Arbeiter in Graz aus Betonsilo geborgen

Steiermark
26.11.2009 15:14
Ein 52-jähriger Arbeiter ist Donnerstag früh in einem Silo einer Grazer Betonfirma verschüttet worden. Der Mann steckte bis zum Hals in Steinmehl fest (siehe Foto), konnte aber schließlich von der Berufsfeuerwehr geborgen werden. Er wurde mit Prellungen und einer Unterkühlung ins UKH eingeliefert.

Der Deutschlandsberger war gegen 8.45 Uhr in der Betonfertigungsanlage in der Reininghausstraße mit Kontroll- bzw. Reinigungstätigkeiten beschäftigt. Er stand laut Polizei auf einem Brett, trug einen Bauchgurt und wurde von einem weiteren Arbeiter gesichert.

52-Jähriger drohte zu versinken
Plötzlich rutschte der 52-Jährige aus, fiel etwa einen Meter tief in den Mehlsand und wurde regelrecht verschluckt. Nur noch der Kopf des Arbeiters ragte aus der Grube. Der Mann hatte keine Chance, sich selbst zu befreien und drohte gänzlich zu versinken. Seine Kollegen alarmierten die Einsatzkräfte.

"Sehr schwierige Bergung"
Die Rettungsaktion dauerte etwa eine Stunde und 30 Minuten. Während die Feuerwehr versuchte, den Mann auszugraben, wurde er vom Roten Kreuz betreut. "Die Bergemaßnahmen gestalteten sich sehr schwierig, da ständig Material nachrutschte und gesichert werden musste. Schließlich gelang es aber doch, die Person unter Einsatz der Höhenrettung und mit Hilfe von Spezialwerkzeugen auszugraben", so die Grazer Berufsfeuerwehr.

Bilder vom Einsatz in der Infobox!

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