Zum besseren Verständnis: Die Eltern des Haller Gymnasiums schicken ihre Kinder nicht aus Prestigegründen ins Franziskanergymnasium, sondern weil es in Hall kein öffentliches Gymnasium gibt und die Innsbrucker Gymnasien lange Jahre überfüllt waren. Schulbetreiber ist zwar der Franziskanerorden, die Finanzierung erfolgt aber zum Großteil durch den Bund (Lehrergehälter) und durch die Stadt Hall (Betriebsaufwand, sonstiges Personal), beim Umbau hat sich auch das Land Tirol beteiligt.
Für eine Anhebung des Schulgeldes nach der Renovierung hatten viele Eltern grundsätzlich auch Verständnis, den Beitrag mehr als zu verdreifachen, können sich aber nur wenige leisten.
Langer Rechtstreit steht bevor
Die Eltern haben sich daher von der AK Tirol rechtlich beraten lassen. Und die Anwälte sind der Überzeugung, dass die zwischen Franziskanern und Eltern abgeschlossenen Verträge diese Erhöhung nicht zulassen. Daher hatte die Stadt neue Verträge aufsetzen lassen. Diese beinhalten aber laut den Experten der AK Klauseln, die nicht vertretbar und nicht rechtens sind.
Nun wird vielleicht ein langer Rechtstreit vom Zaun gebrochen. Man kann nur hoffen, dass die Differenzen zwischen Gemeinde und Eltern nicht zu Lasten der Kinder ausgetragen werden.








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