Tod am Berg

Wanderer leblos in der Obersteiermark gefunden

Steiermark
23.11.2009 19:03
Ein 47-jähriger Salzburger hat bei einer Wanderung in der Obersteiermark einen Herzinfarkt erlitten und ist daran gestorben. Der Mann war bereits am Freitag gefunden worden, durch die schweren Kopfverletzungen bestand jedoch Zweifel an der Todesursache. Eine Obduktion brachte nun Klarheit.

Am Freitag hatte ein anderer Wanderer den 47-jährigen Salzburger gegen 10.30 Uhr auf dem Pfaffensattel in rund 1.230 Meter Seehöhe unmittelbar neben einem unmarkierten Steig gefunden.

Der tote Salzburger, der eine massive Kopfverletzung aufwies, wurde von der Bergrettung St. Kathrein am Hauenstein, Beamten der Polizeiinspektion Ratten und der Alpinpolizei Mürzzuschlag geborgen und von einem Hubschrauber des Innenministeriums nach Rettenegg überstellt.

"Eindeutig Herzinfarkt"
Da der Distriktarzt außer der massiven Kopfverletzung keine weiteren Hinweise auf die genaue Todesursache feststellen konnte, wurde der Leichnam auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Graz beschlagnahmt. Eine Obduktion ergab nun als "eindeutige Todesursache einen Herzinfarkt". Die massive Kopfverletzung dürfte sich der Salzburger beim Sturz nach dem Herzanfall zugezogen haben. Fremdverschulden konnte eindeutig ausgeschlossen werden, so die Polizei.

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