Werkzeuge gestohlen

Die „Bahn-Bande“ fuhr ins Gefängnis

Kärnten
20.06.2018 18:01

Gut gearbeitet hat die Kriminalpolizei bei der Fahndung nach einer Einbrecherbande, die es vor allem in Kärnten auf Spezialwerkzeuge für den Eisenbahnbau abgesehen hatte. Die sechs Ungarn konnten nach einem Coup im Burgenland geschnappt werden. Vor Gericht in Klagenfurt gaben die Männer überraschend alles zu.

Die „Bahn-Bande“ sorgte im Vorjahr im Lavanttal für Aufregung. Gleich zweimal schlug sie bei einer Baufirma in St. Paul zu, erbeutete vorwiegend große Maschinen, die etwa auch für den Gleisbau gebraucht werden. Die Kriminalisten unter BI Franz Schütz glauben daher, dass die sechs Ungarn Auftragstäter waren: „Allerdings waren sie bei den Ermittlungen nicht sehr kooperativ.“ Die Männer, zwischen 27 und 54 Jahre alt, teilweise miteinander verwandt, gaben bisher an, nur Sperrmüllsammler gewesen zu sein.

Diese Märchenstunde endete erst Mittwoch beim Prozess vor Richter Uwe Dumpelnik: „Bin schuldig“, hieß es da plötzlich. Auch so mancher Verteidiger dürfte von dem Geständnisreigen überrascht worden sein. Wer hinter den sechs Coups mit einem Schaden von 270.000 Euro steckt, ist unklar. Denn keiner von der Bande packt wirklich aus. Die Strafen liegen bei einer Strafdrohung von fünf Jahren Haft zwischen einem und drei Jahren, nicht rechtskräftig.

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