Di, 18. September 2018

Werkzeuge gestohlen

20.06.2018 18:01

Die „Bahn-Bande“ fuhr ins Gefängnis

Gut gearbeitet hat die Kriminalpolizei bei der Fahndung nach einer Einbrecherbande, die es vor allem in Kärnten auf Spezialwerkzeuge für den Eisenbahnbau abgesehen hatte. Die sechs Ungarn konnten nach einem Coup im Burgenland geschnappt werden. Vor Gericht in Klagenfurt gaben die Männer überraschend alles zu.

Die „Bahn-Bande“ sorgte im Vorjahr im Lavanttal für Aufregung. Gleich zweimal schlug sie bei einer Baufirma in St. Paul zu, erbeutete vorwiegend große Maschinen, die etwa auch für den Gleisbau gebraucht werden. Die Kriminalisten unter BI Franz Schütz glauben daher, dass die sechs Ungarn Auftragstäter waren: „Allerdings waren sie bei den Ermittlungen nicht sehr kooperativ.“ Die Männer, zwischen 27 und 54 Jahre alt, teilweise miteinander verwandt, gaben bisher an, nur Sperrmüllsammler gewesen zu sein.

Diese Märchenstunde endete erst Mittwoch beim Prozess vor Richter Uwe Dumpelnik: „Bin schuldig“, hieß es da plötzlich. Auch so mancher Verteidiger dürfte von dem Geständnisreigen überrascht worden sein. Wer hinter den sechs Coups mit einem Schaden von 270.000 Euro steckt, ist unklar. Denn keiner von der Bande packt wirklich aus. Die Strafen liegen bei einer Strafdrohung von fünf Jahren Haft zwischen einem und drei Jahren, nicht rechtskräftig.

Kerstin Wassermann
Kerstin Wassermann

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Kärnten
Aktuelle Schlagzeilen

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.

Nachrichten aus meinem Bundesland
Die Bekanntgabe Ihres Bundeslandes hilft uns, Sie mit noch regionaleren Inhalten zu versorgen.