Freitag ist frei!

Straßenmeistereien testen die „Vier-Tage-Woche“

Kärnten
20.06.2018 09:55

Die große Diskussion rund um die Arbeitszeitflexibilisierung geht auch an Kärnten nicht spurlos vorüber: In den Straßenmeistereien Lavamünd und Feldkirchen startete Montag ein Probebetrieb für die Vier-Tage-Woche.

Und was heißt das genau? „Vier-Tage-Woche“? Ganz einfach: „Das heißt mehr Stunden pro Tag, dafür gibt’s einen freien Freitag“, erklärt Straßenbaureferent und Landesrat Martin Gruber. Am Montag startete der Probebetrieb für die Vier-Tage-Woche in den Straßenmeistereien in Lavamünd und Feldkirchen. Die Mitarbeiter sind von Montag bis Freitag von 6.30 bis 16.45 Uhr im Dienst, der Freitag bleibt frei.

Der Wunsch nach dieser Umstellung sei direkt von den Mitarbeitern gekommen, heißt es. Durch die kürzere Woche würden sich einige Vorteile ergeben - etwa die Einsparung von An- und Abreisekosten am Freitag, und zwar sowohl für die Mitarbeiter als auch für das Land Kärnten. „Dieses Praxisbeispiel zeigt, wie die aktuell diskutierte Flexibilisierung der Arbeitszeiten zu einer Win-Win-Situation für Arbeitnehmer und Arbeitgeber wird und mehr Freiheiten für den Einzelnen bringt!“, freut sich Gruber

Bis September wird ausprobiert, dann folgt eine Evaluierung. Gruber: „Wenn der Test positiv verläuft, kann das System auf weitere Straßenmeistereien ausgeweitet werden.“

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