WM-Premiere

FIFA lobt den Einsatz von Videobeweis

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Von krone Sport

Der Fußball-Weltverband FIFA hat die Premiere des Videobeweises bei der WM in Russland als „sehr zufriedenstellend“ bewertet. „Es ist so gelaufen, wie es laufen soll. Wir hoffen, dass es so weitergeht“, sagte ein Sprecher nach den ersten sichtbaren Einsätzen der Video-Assistenten.

Schiedsrichter Papa Bakary Gassama aus Gambia hatte die Partie nach einem Kontakt von Yussuf Poulsen gegen den Peruaner Christian Cueva im Strafraum zunächst weiterlaufen lassen. Nach der Intervention des Videoschiedsrichters schaute sich Gassama die Szene noch einmal am Spielfeldrand an - und gab Elfmeter. Den Strafstoß schoss der Gefoulte jedoch über die Latte.

In der Partie zwischen Frankreich und Australien gab Schiedsrichter Andres Cunha aus Uruguay nach Rücksprache mit dem Video-Assistenten und Studium der Bilder ebenfalls Elfmeter für die Franzosen.

Der Videobeweis wird erstmals bei einer WM eingesetzt. Beim Confederations Cup vor einem Jahr gab es wie auch in der deutschen Bundesliga mehrfach noch Konfusion. Bei dem Turnier werden zudem routinemäßig alle Tore auf mögliches Abseits überprüft. Zudem haben die Video-Assistenten immer wieder während einer Partie Kontakt zum Schiedsrichter.

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