Sa, 20. Oktober 2018

Ekelerregende Szenen

15.06.2018 06:15

32-köpfige Bettlerbande hauste in Bergen von Müll

Berge von Müll und penetranter Gestank - so fanden Polizei, Erhebung- und Ordnungsdienst die Räumlichkeiten in der ehemaligen Linzer Sesselfabrik in der Wiener Straße vor. Eine Bande von Bettelnomaden hatte es sich dort mehr oder weniger gemütlich gemacht - 32 (!) Personen wurden angetroffen, darunter acht Kinder.

Warum in einem Zelt schlafen, wenn man auch ein Haus „besetzen“ kann? Das dachten sich wohl auch die Mitglieder der Bettlerbande, die still und heimlich in die alte, leer stehende Fabrik in der Wiener Straße 317 in Linz einzogen. Als nun Polizei, Erhebungs- und Ordnungsdienst zur Räumung des illegalen Lagers anrückten, bot sich ihnen ein Bild des Grauens. Selbst erfahrene Beamte erzählten danach, dass sie Ähnliches bisher nur selten erlebt hätten und mancher meinte, dass er sich aufgrund des penetranten Gestanks fast übergeben hätte.

Bettlerin bereits 20 Mal angezeigt
Der eine Raum, wo auch ein Großteil der Menschen - 32 an der Zahl, darunter acht Kinder, das jüngste gerade mal zwölf Monate alt - aufgegriffen wurde, diente wohl als Schlafstelle. Ein altes Bad hielt als Toilette und Müllablagerungsplatz her.

Konsequentes Vorgehen“
Die Menschen wurden aufgefordert zu gehen, die Hauseingänge vorerst mit Holzbrettern verschlossen. Eine Bettlerin wurde von der Polizei mitgenommen - sie hatte in den letzten Wochen und Monaten bereits 20 (!) Anzeigen kassiert. FPÖ-Stadtvize Detlef Wimmer: „Nur durch konsequentes Vorgehen können wir diesen Menschen klarmachen, dass wir sie hier in Linz nicht dulden!“

Kronen Zeitung

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