Es war ein zähes Ringen um die Einführung der Ski-Helmpflicht für die Unter-15-Jährigen. Für die Beschlussfassung im Landtag Steiermark letztlich ausschlaggebend war der tragische Unfall auf der Riesneralm, als der (mittlerweile ehemalige) deutsche Ministerpräsident Dieter Althaus den Tod einer Skifahrerin verursachte.
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Noch in diesem Winter soll das (vorerst sanktionslose) Kopfschutz-Gesetz in Kraft treten, nur Niederösterreich war in der Umsetzung noch schneller. Wie billig, wie teuer die Skihelme überhaupt sind, das wollten die Arbeiterkammer-Tester jetzt herausfinden. Sie haben in fünf Grazer und 17 steirischen Sportgeschäften die Preise von sieben Kinder-Modellen untersucht.
"Zehn Helme zum Einheitspreis"
Mit dem Ergebnis, dass der "Carrera Kid" das größte Preisgefälle (bis zu 72,66% Differenz!) aufwies. Beim Kopfschutz für Jugendliche zahlt man je nach Anbieter bis zu 50 Prozent mehr. Auffallend: "Zehn Helme waren nur zum Einheitspreis zu haben", erklärt Susanne Bauer von der AK.
Aber nicht nur in Sachen Kosten, auch bei der Passform sei Vorsicht geboten, so die Expertin. Und: "Nach fünf Jahren Gebrauch oder einem Sturz sollte man besser zu einem neuen Helm greifen, der dann optimalen Schutz bietet. Dazu gehört aber auch die passende Skibrille, auf die Wintersportler nicht vergessen sollten."
Daten und Fakten
von Gerald Schwaiger und Gerhard Felbinger, "Steirerkrone"








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