Die Atmosphäre ist entspannt. Kein Krankenhausgeruch, keine einschüchternden Wartesäle. Das war Ludescher, Leiter des Ambulatoriums in der Andreas-Hofer-Straße, ein wichtiges Anliegen: "Die Diagnose Krebs ist eine enorme Belastung für Betroffene. Wir wissen heute, dass die Umstände der Behandlung den Genesungsprozess positiv beeinflussen können. Dabei hilft es auch, wenn die Patienten nicht für jede Untersuchung, jede Chemotherapie ins Krankenhaus müssen."
Den Link zur Website des Ambulatoriums findest du in der Infobox!
Im neuen Ambulatorium werden von der Diagnose bis zur Therapie alle Schritte aus einer Hand angeboten. Und das auf Krankenschein. "Das ist einmalig in Österreich", betonen Ludescher und Kantner.
Dass für das Projekt Gelder aus dem Tiroler Gesundheitsfonds zur Verfügung gestellt wurden, hat auch einen pragmatischen Grund. Krankenhausaufenthalte kosten viel Geld. Durch die Betreuung in wohnortnahen Ambulatorien erhofft man sich eine Kostensenkung. "Und die Patienten fühlen sich wohler", ergänzt Kantner.
von Claudia Thurner, Tiroler Krone
Symbolbild








Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.