150 Meter in den Tod

Mieminger stürzt bei "Hölltal" über steile Felswand ab

Tirol
14.11.2009 11:44
Ein 50-jähriger Mieminger (Bezirk Imst) ist am Freitagnachmittag über eine Felswand und steiles Gelände im Bereich des "Hölltales" in den Tod gestürzt. Der Mann war in Richtung "Fiechter Köpfl" unterwegs, um dort Wild zu beobachten. Am Abgrund der fast senkrechten Wand verlor er das Gleichgewicht und flog 150 Meter in die Tiefe.

Erst am Abend wurde der Unfall des Einheimischen entdeckt: Ein Jäger bemerkte das am Waldrand abgestellte Auto und verständigte die Familie des Opfers. Diese schlug sofort Alarm.

Es folgte eine groß angelegte Suchaktion mit 85 Mann der Bergrettung, Feuerwehr, Hundestaffeln des Roten Kreuzes und einem Notarzthubschrauber. Erst in den späten Abendstunden fand ein vierbeiniger Retter den Mann. Laut Polizei dürfte er sofort nach dem Aufprall tot gewesen sein.

Da eine Hubschrauberbergung aufgrund der Dunkelheit nicht mehr möglich war, wurde die Leiche von der Bergrettung ins Tal gebracht.

Symbolbild

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