Seit ihrer Jugend ist eine heute 44-jährige Innsbruckerin drogen-, tabletten- und alkoholabhängig. Diese Sucht, immer nur völlig unzureichend bekämpft, kam die ständig Arbeitslose nun sehr teuer zu stehen. Sie muss nämlich, nachdem der Gerichtsmediziner kürzlich feststellte, dass ihre bisherige Haftuntauglichkeit sich stark gebessert hat, alle Haftstrafen absitzen, die sich bisher aufgestaut haben. Für ständige Einbrüche und Diebstähle, mit deren Erlösen sie ihre Sucht finanzierte, hatte sie in letzter Zeit insgesamt über fünf Jahre Haft ausgefasst.
Zusammen mit den 18 Monaten, die sie am Montag von Strafrichter Josef Geisler wiederum für eine Reihe von Diebstählen ausfasste, schmachtet die Dame nun bis Mitte 2016 im Innsbrucker "Ziegelstadl"!
Keine Therapie schlug bisher an
Die Frau ist eine der ältesten Drogenabhängigen in Tirol. In einem Innsbrucker Therapiezentrum wird die Süchtige schon Jahrzehnte behandelt. Doch keine Therapie schlug bisher an. Und so gestaltete sich ihr Leben immer gleich: Diebstähle in Innsbrucker Geschäften, Lokalen, in der Innsbrucker Universitätsklinik, in Sport- und Freizeitclubs. Oder Wertsachen, vor allem Computer und Handys, wurden mitgenommen und verkauft, um vom Erlös Drogen-Nachschub finanzieren zu können.
von Hans Licha, Tiroler Krone
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