Hochwasser-Sommer

"Steiermark unter Wasser" kostet 577 Millionen Euro

Steiermark
06.11.2009 18:32
Der heurige Hochwasser-Sommer hat den größten Katastropheneinsatz seit Ende des Zweiten Weltkriegs in der Steiermark verursacht. Nun liegt die endgültige Bilanz vor. Die Überschwemmungen haben einen Sachschaden von rund 577 Millionen Euro angerichtet.

Die enorme Schadenssumme ist kein Wunder: Immerhin war fast jede sechste Gemeinde von Überflutungen betroffen. Insgesamt wurden 880 Erdbewegungen gezählt, 76 Häuser wurden als einsturzgefährdet eingestuft. Besonders tragisch: Auch ein Todesopfer hatte es zu verzeichnen gegeben.

Große Hilfsbereitschaft
Aus der Not erwuchs aber auch unglaubliche Solidarität unter den Menschen. Insgesamt leisteten die Helfer rund 457.000 Arbeitsstunden, 255.000 davon ehrenamtlich. Schutz und Hilfe brachten auch das Heer mit 155.000 Arbeitsstunden und das behördliche Krisenmanagement mit 47.000 Einsatzstunden. Umgerechnet wurden daher im Rahmen des Hochwassers 52 Jahre Hilfsarbeiten geleistet.

Tragische Schicksale
Auch wenn die meisten sichtbaren Schäden beseitigt sind, alle Wunden sind noch nicht verheilt. So hat ein altes Ehepaar sein Haus verloren. Die beiden über 80 Jahre alten Menschen mussten in eine Wohnung umziehen. Auch ein älterer Bauer hat alles verloren, musste das ganze Vieh verkaufen. Das Hochwasser hatte seinen Stall zerstört…

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