Nach Führungsdebatte:

Kepler-Uni behält sich Lukas als Rektor bis 2023

Oberösterreich
25.04.2018 09:21
Porträt von krone.at
Von krone.at

Von einer einzigen Stimme werde es abhängen, hieß es vorab in politischen Kreisen: Nach wochenlanger Führungsdebatte erhielt der Jurist Meinhard Lukas am Dienstag im Senat der Linzer Kepler-Uni jedenfalls die nötige Mehrheit für seine Weiterbestellung für eine zweite Periode von 2019 bis 2023. Lukas bedankte sich für den Vertrauensvorschuss, den ihm der Senat gegeben habe.

Mehr als zwei Stunden brauchte der Senat, eine Art internes Parlament der JKU,  für seine Entscheidung, deren genaues Votum Vorsitzender Michael Mayrhofer nicht verriet: „Unbeeinflusst und in Verantwortung für unsere Uni“,  wie er sagte, habe man entschieden.  26 Mitglieder hat dieser Senat, mindestens eine Zwei-Drittel-Mehrheit musste Lukas erreichen.

Auftrag und Vertrauensvorschuss
 Der Jurist, der sich in den vergangenen Wochen einer internen Führungsdebatte stellen musste, die  aber viele externe Unterstützer mobilisierte, sieht das „Ja“ zu seiner Wiederbestellung (im kurzen Wege ohne Ausschreibung) einerseits als Vertrauensvorschuss, andererseits auch als „Auftrag, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen“ und  den Entwicklungsplan  für die Universität sowie die mit dem Bund noch auszuverhandelnde Leistungsvereinbarung in den kommenden Jahren so  wie geplant umzusetzen. Es sei aber auch ein Auftrag, „bestehende Kritik zu berücksichtigen“, stellt er ein gewisses „Feintuning“ in Aussicht.  Nach der sehr außenwirksamen Führungsdebatte wünscht Lukas sich auch ebenso viel öffentliches Interesse für die Arbeit an der Uni und die Leistungen der dort forschenden, lehrenden und studierenden Personen.

Gratulationen aus der Politik
 Erste Gratulantin war Präsidentin Doris Hummer von der Wirtschaftskammer Oberösterreich: „Mit Rektor Lukas bleibt die JKU auf Erfolgskurs.“   Auch der Linzer Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) freute sich über die Weiterbestellung  und  gratulierte sogleich. Ebenso LH Thomas Stelzer und sein Vize Michael Strugl: „Jetzt ist es an der Zeit, gemeinsam den Blick nach vorne zu richten und den unbestrittenen Aufwind aus der Amtszeit des Rektors zu nutzen. Für eine selbstbewusste Weiterentwicklung unseres Wirtschaftsstandortes brauchen wir eine starke JKU Linz.“

Werner Pöchinger, Kronen Zeitung

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