Kruzifixe in Klassen

Debatte nach Urteil - Platter: "Am Kreuz wird nicht gerüttelt"

Tirol
04.11.2009 16:31
Das Urteil des Menschenrechtsgerichtshofes in Straßburg (siehe auch Infobox) sorgt auch in Tirol für Diskussionen. Landeshauptmann Günther Platter spricht sich vehement dagegen aus, das Kreuz aus den Schulklassen zu verbannen.

"Der christliche Glaube und die damit verbundenen Symbole gehören zur Tiroler Identität. Daran wird auch nicht gerüttelt," so Platter, der aber auch betont, "dass Respekt und Toleranz gegenüber anderen Religionsgemeinschaften weiterhin gewahrt ist und auch nicht geschmälert wird."

Bischof Scheuer bekundet Befremden
"Dass Kruzifixe in Klassenzimmern nicht mit der Europäischen Menschenrechtskonvention vereinbar sind, befremdet mich sehr. Es scheint, als wolle man die christlichen Wurzeln Europas leugnen," reagierte Manfred Scheuer. Ein positives Verständnis von Religionsfreiheit bedeute, dass kein Druck im Bereich von Religion ausgeübt werden soll. Ein positives Verständnis von Religionsfreiheit schließt aber auch ein, dass der Einzelne seinen Glauben allein und in Gemeinschaft öffentlich ausdrücken kann. Dazu gehören auch religiöse Symbole, erklärte der Innsbrucker Bischof weiter.

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