Reptilien scheinen die Spezialität des 30-Jährigen zu sein. Denn dieser Streich war nicht seine erste Straftat. Auch in Wien war er schon hinter Reptilien her. "Im Drogenrausch", wie er beteuert.
"Dafür eineinhalb Jahre bedingt, das ist ordentlich", merkt Staatsanwalt Hansjörg Bacher an. "Ja, das war ein ganzer Haufen", gesteht der Süchtige, der nun in einem Drogenersatzprogramm ist. "Warum stiehlt man Schildkröten?", interessiert Richter Erik Nauta. "Ich wollte sie hegen und pflegen", erklärt der Angeklagte. Nauta: "Mir sieht das eher nach Beschaffungskriminalität aus."
Acht Monate für Schildkröten-Napping
An diesen Vorfall will sich der Beschuldigte übrigens genauso wenig erinnern können, wie an einen Einbruch am Tag danach. "Ich war arg beeinträchtigt", betont er.
Der Angeklagte – sein Komplize beim Schildkröten-Coup erschien nicht – bekommt diesmal acht Monate unbedingt. Die Strafe wird in eine bedingte umgewandelt, wenn er seine Drogentherapie durchzieht. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.
von Eva Molitschnig ("Steierkrone") und steirerkrone.at
Symbolbild








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