Fr, 22. Juni 2018

Spionage in Berlin

11.04.2018 12:23

Gehackt: Verfassungsschutz hat Russen in Verdacht

Der Bundesverfassungsschutz geht davon aus, dass Russland hinter dem Hackerangriff auf das deutsche Regierungsnetz steckt. „Wir haben es als einen Cyber-Angriff russischen Ursprungs wahrgenommen“, sagte Verfassungsschutz-Chef Hans-Georg Maaßen in Berlin. Wie bei derartigen Attacken üblich, sei eine 100 Prozent sichere Zuschreibung zu einem Täter nicht möglich.

Es könne nicht völlig ausgeschlossen werden, dass der Angreifer nur den Anschein habe erwecken wollen, aus Russland zu stammen. „Aber wir können von einer hohen Wahrscheinlichkeit sprechen“, betonte Maaßen mit Blick auf eine Urheberschaft Russlands.

Er erneuerte Aussagen der Sicherheitsbehörden, wonach praktisch kein Schaden durch den Angriff entstanden sei. Die Attacke war im Februar öffentlich bekanntgeworden.

Schon kurz nach Bekanntwerden des Hackerangriffes hatten deutsche Ermittler russische Hacker im Verdacht. Der Angriff dürfte zum Zeitpunkt, als er entdeckt wurde, schon rund ein Jahr in Gang gewesen sein. Neuere Ermittlungserkenntnisse untermauern nun die Russland-Theorie.

 krone.at
krone.at

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.