Laptops, Kameras sowie Bargeld und auch Kaffeekassen hatten Einbrecher in Firmen in den vergangenen Tagen mitgehen lassen. Als plötzlich ein Moldawier mitten in der Nacht seinen Wagen auf einer Böschung „parkte“, weil er die Autobahnabfahrt Dolina wohl zu schnell genommen hatte, hörten die Einbrüche auf.
Die Kripo ist sich so gut wie sicher, dass der Moldawier zu einer der kriminellen Ostbanden gehört. Indizien dafür: Er hat nach dem Unfall den Motor laufen lassen und ist davongerannt. Gegen ihn besteht ein Aufenthaltsverbot. Dennoch musste er freigelassen werden. Ein Polizist: „Wir konnten ihm einfach nichts nachweisen!“
Die Coups werden wohl ungeklärt bleiben, denn die Ermittler müssen sich bereits um die nächsten Kriminalfälle kümmern. So gibt es im Raum Wörthersee wieder vermehrt Einbrüche. „Die Ostbanden haben sich dabei auf Firmen, andere auf Familienhäuser spezialisiert. Und um sicher zu gehen, kundschaften sie die Tatorte zuvor intensiv aus“, so ein Kripo-Ermittler.
von Hannes Wallner, "Kärntner Krone"
Symbolbild









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