30 Meter Freiheit

„Gepanzerter Flüchtling“ von Polizisten gestellt

Ausland
11.03.2026 12:30
Porträt von Christian Thiele
Porträt von krone.at
Von Christian Thiele und krone.at

Irgendwie war es aus seinem Gehege entwischt und erstaunlich weit gekommen. Dennoch gelang es der Polizei von Hinesville, das tierische Maskottchen der örtlichen Highschool, auf seiner Flucht einzuholen. Dafür war der Transport der freiheitsliebenden Riesenschildkröte Schwerstarbeit – Polizisten erlitten dabei sogar Zerrungen!

Das abenteuerlustige Kriechtier lebt in der Kleinstadt Hinesville im US-Bundesstaat Georgia in einem Freiluftgehege des zur Schule gehörenden Bradwell Instituts. Laut eines humorvollen Facebook-Postings der hiesigen Polizeistelle hatte das „Mr. T“ getraufte Tier auf der „Suche nach wärmender Frühlingsluft am Wochenende“ einen Ausbruch gewagt.

Flucht gelang 30 Meter weit
Die Flucht gelang unbemerkt, bis ein Anwohner das „gewaltige Tier“ bei der Selbstverpflegung in einem nahen Gemüsegarten erwischte. Einen 911-Notruf später trudelten auch schon verblüffte Polizisten ein, die das inzwischen „etwa 30 Meter weit“ geflüchtete Tier auf dem Bürgersteig ausmachten. 

In einer Facebookmitteilung heißt es: „Unsere Beamten konnten den Flüchtigen stellen. Es handelt sich um einen riesigen, wild entschlossenen und unfassbar schweren ,Dinosaurier‘.“

Hier sehen Sie das Facebook-Posting der Polizeistelle:

„Spontane Fitnesseinheit“
Mit „Teamarbeit und einer Menge Muskelkraft“ hätten es die Polizisten geschafft, „Mr. T“ aufzuladen und ihn sicher in sein Gehege zurückzubringen. Die Polizei scherzte außerdem, dass sich der Einsatz schnell zu einer spontanen Fitnesseinheit entwickelt habe: „Wir haben sichergestellt, dass das Tor fest verschlossen ist, damit unser gepanzerter Ausbruchskünstler so bald keinen neuen Fluchtversuch startet … und haben ihm für das unerwartete Workout gedankt.“

Einige der Beamten hätten beim Einsatz allerdings Verletzungen in Form von leichten Zerrungen davongetragen: „Beim nächsten Mal werden wir uns vorher dehnen, bevor wir einen übergewichtigen Flüchtling hochheben“, hieß es in dem Facebook-Posting.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

Kostenlose Spiele
Vorteilswelt