Die Angeklagte, eine Slowakin, ist nicht gerade das, was man sich unter einer flotten Biene vorstellt. Klein, rundlich, fettiges Haar, die besten Jahre hat sie hinter sich. Und natürlich sei sie zum fraglichen Zeitpunkt nie und nimmer in Wien gewesen, und dieses Lokal kenne sie schon gar nicht.
DNA-Spuren an einem Trinkglas gefunden
"Wie kommt es dann, dass auf einem sichergestellten Trinkglas Ihre DNA-Spur zu finden war? Die vorhanden ist, weil Sie als Prostituierte registriert waren?" fragt Richterin Daniela Setz-Hummel. "Das gibt’s nicht", beharrt die Frau, "weil ich seit 1998 nicht in Wien war." Die Richterin, fast schon genüsslich: "Das kann so nicht stimmen. Denn nur wenige Tage vor dem Vorfall mit dem Schlafmittel waren Sie in Verwahrungshaft. Hier, in diesem Gericht…"
Der Prozess wurde vorerst vertagt. Man will noch eine Kellnerin und auch Polizeibeamte hören.
Kronen Zeitung










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