Italienische Medien hatten diese Woche berichtet, dass eine deutsch-schweizerische Gruppe unter Führung der deutschen Unternehmerfamilie Flick Interesse an einem Kauf des Traditionsclubs signalisiert habe. Die Aktien des Vereins an der Mailänder Börse reagierten am Mittwoch mit einem Plus von 20 Prozent auf die Akquisitionsgerüchte.
Familie Sensi will Mehrheit behalten
Nach Angaben des italienischen Sportblatts "Corriere dello Sport" am Donnerstag soll ein ausländischer Partner ein 30-prozentiges Aktienpaket am Club übernehmen. Die Römer sollen nach wie vor unter mehrheitlicher Kontrolle der Unternehmerfamilie Sensi bleiben, die den römischen Club seit 1993 kontrolliert.
Schulden abbauen, Stars kaufen, Stadion bauen
Mit dem Einstieg eines finanzstarken Partners will die Familie von AS-Roma-Präsidentin Rosella Sensi die hohen Schulden abbauen und zugleich Geldmittel für den Erwerb neuer Stars eintreiben. Der neue Partner soll auch zur Finanzierung eines neuen Stadions in Rom beitragen.
Aufgrund der hohen Schuldenlast wird in Italien seit Langem über einen Verkauf des Fußballclubs spekuliert. Im vergangenen Jahr hatte der US-Unternehmer George Soros nach Medienangaben vergeblich 283 Millionen Euro für den Club geboten.
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