"Jeder hat das Recht, glücklich zu sein bei seiner Arbeit, und ich fühlte mich unglücklich in Italien", sagte der Stürmer nun. "Ich werde meine Karriere überdenken", kündigte er an. Er werde zunächst nicht Fußball spielen, wisse aber noch nicht genau wie lange - ob für ein, zwei oder drei Monate, so Adriano.
Er fühle sich wohl in Brasilien an der Seite seiner Freunde und seiner Familie. Der in Rio geborene Adriano hatte vergangene Woche mehrere Tage in einer Armensiedlung in seiner Geburtsstadt verbracht, wo er sich mit Jugendfreunden traf, die teils dem Drogenmilieu zugerechnet werden. Sein Berater hatte am vergangenen Sonntag erklärt, der Kicker weile bei seiner Familie, um private Probleme zu lösen.
Zukunft ungewiss
Auch in Richtung seines Arbeitgebers hatte Adriano eine Nachricht parat: "Nichts gegen Inter Mailand oder den Präsidenten des Vereins, den ich wie einen Vater ansehe", sagte der 27-Jährige. Er wisse aber nicht, wie es weitergehen werde. Sein Berater werde nach Italien fliegen, um das Problem zu lösen. "Im Moment will ich nicht an die Zukunft denken", sagte der Spieler und verwies auf den "großen Druck", unter dem er im Moment stehe.
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