Dabei starteten die Österreicher, die nun am Sonntag in Bad Waltersdorf gegen Georgien (am Freitag 1:0 gegen Schottland) unbedingt einen Sieg brauchen, um die letzte Quali-Chance zu wahren, äußerst druckvoll und schnürten den Nachwuchs des regierenden Weltmeisters in der eigenen Hälfte ein. Die Tore in der Anfangsphase erzielten aber in bester italienischer Manier die Gäste.
Erstes Gegentor in der vierten Minute
In der 4. Minute ließ sich die ÖFB-Innenverteidigung von einem weiten Pass überraschen und Beretta stellte mit einem abgefälschten Schuss auf 1:0, zehn Minuten später erhöhte Libertazzi auf 2:0, nachdem sich Janeczek bei einem hohen Ball verschätzt hatte.
Das Ergebnis widersprach komplett dem Spielverlauf, denn die Hausherren diktierten klar das Spiel, ließen aber reihenweise große Chancen aus, so etwa Djuricin (5.), Farkas (6.), Alaba (11.) oder Djuricin (12.). In der 15. Minute hatte Kainz zudem mit einem Schuss an die Kreuzlatte Pech. Dafür war der ÖFB-Anschlusstreffer von allererster Güte. Nach einem Doppelpass mit Alaba zog der starke Kapitän Kainz in den Strafraum und legte noch einmal für Alaba auf, der aus kurzer Distanz traf (22.).
Italiener mit dem nötigen Glück
Danach aber fanden die Italiener besser ins Spiel, der österreichische Angriffswirbel geriet ins Stocken. Auch nach der Pause hatten die Gäste die Österreicher, die im gesamten vergangenen Jahr ungeschlagen geblieben waren, im Griff, allerdings in der 64. Minute wieder einmal das nötige Glück, als ein Kopfball des eingewechselten Gunzinam an der Latte landete.
Symbolbild
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